Das Projekt fairwinxx

Ein Projekt entsteht, um eine bestehendes Problem zu lösen. Weil uns die Lösung dieses Problems schlüssig und umsetzbar erscheint, haben wir über den Verein Sozialhummel e.V. das Projekt fairwinxx initialisiert.

Das Problem

Menschen mit einer körperlichen Behinderung können nicht so ohne weiteres fliegen. Es gibt Sicherheitsbestimmungen, so dass Fluggesellschaften einen Menschen mit Behinderung nicht im Rollstuhl transportieren darf. Es ist somit Vorschrift, dass ein beispielsweise geh-behinderter Mensch in dem im Flugzeug vorgesehenen Sitz transportiert wird.

Für Menschen mit einer gewissen Restmobilität, der Fähigkeit, noch eigenständig aufrecht sitzen zu können, mag das auch noch ganz gut (sicher nicht bequem) in den Flugzeugsitzen funktionieren. Es gibt jedoch Menschen mit Behinderung, die so in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, dass diese nicht selbständig frei sitzen können.

Ein Umsetzen in einen Flugzeugsitz ist schon allein mangels des Platzes oder der Beinfreiheit nicht möglich. Ein stundenlanges Sitzen wie beispielsweise bei interkontinentalen Flügen ist dem Menschen mit Behinderung so nicht möglich.  Wenn sich der behinderte Mensch im Flugzeug hinlegen könnte, so wäre ein Transport möglich.

Die Lösung

Es gibt durchaus in Flugzeugen Sitze, die man in die Liegeposition umstellen kann. Beispielsweise gibt es bei erste Klasse-Flügen oder in der Business Class Sitze mit viel Platz und Liegemöglichkeiten.

Ein Mensch mit einer solchen Behinderung, wie sie oben beschrieben wurde, könnte also einen Interkontinental-Flug ohne größere Probleme in einem solchen Liegesitz verbringen.

Der Nachteil ist: Ein Mensch mit einer solch starken Behinderung ist in der Regel auch auf Assistenz angewiesen. Erste-Klasse oder Busniness-Class-Flüge sind sehr teuer.

Unser Projekt fairwinxx möchte hier eine Lösung für das geschilderte Problem bekannt machen und umsetzen.

Wir möchten eine Lösung anstreben, so wie es bei der deutschen Bahn gehandhabt wird. Bei der deutschen Bahn gibt es die Regelung:

  • Der behinderte Mensch zahlt sein Ticket (2. Klasse) selbst
  • Der Assistent fährt umsonst mit

Bleiben immer noch die Zusatzkosten für die erste Klasse, welche bei Interkontinental-Flügen erheblich sind!

Hier möchten wir ein System vorschlagen, bei dem es möglich ist, einem bedürftigen Menschen mit Behinderung Flugmeilen zu spenden, so dass dieser ein Upgrade seines Economy-Tickets zum Business-Ticket  machen kann.

Unsere Fairwinxx-Lösung ist also derzeit:

  • Der Mensch mit Behinderung zahlt sein Eonomy-Ticket selbst.
  • Der Mensch mit Behinderung kann über Flugmeilen-Spenden sein Ticket upgraden.
  • Der Assistent fliegt für den behinderten Menschen kostenlos (über Flugmeilenspenden) mit.

Damit wäre ein Mensch mit Behinderung nicht durch zusätzliche Kosten, die aufgrund seiner Behinderung entstehen, belastet. Unser Projekt bietet also einen Ausgleich der Behinderung, damit ein Mensch mit Behinderung auch auf langen Interkontinentalflügen mitfliegen kann. Es geht also um kostenneutrales Fliegen: der Mensch mit Behinderung soll nicht mehr zahlen müssen als jeder andere Fluggast in der Economy-Class auch.

Das wäre unsere Lösung in Kurzform.

Nächste ToDos:

Neben einer Machbarkeitsstudie müssen viele Entscheider (Kartenbetreiber, Fluggesellschaften) an einen Tisch und von der Sinnhaftigkeit des Projekts überzeugt werden.

Wir initiieren das Projekt und stellen die Lösung einer breiten Öffentlichkeit vor.

Wir finden Unterstützer,  Projektmitarbeiter, Spender und Multiplikatoren, die das Projekt weiter vorantreiben. Wir sind dabei auf Förderungen, tatkräftige Unterstützung und Spenden angewiesen.

Helfen Sie mit, dass dieses Projekt erfolgreich wird!